Frequently asked questions

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen und Antworten rund um BeRTA…

Die Bestellung

Wer kann eine Bestellung für das BeRTA All-In-One Paket starten?

Derzeit ist die Bestellung nur für Gebäude in Wien (für Aufstellung auf privatem Grund auch im Raum Wien) möglich. Der Vor-Ort Termin kann von privaten und gewerblichen EigentümerInnen und MieterInnen sowie von Hausverwaltungen bestellt werden. Bitte beachten: Für den zweiten und dritten Schritt des All-In-One Pakets (Planung und Errichtung) ist jedenfalls die Zustimmung von mehr als 50% der Anteils-EigentümerInnen des Gebäudes erforderlich. Wir empfehlen also, frühzeitig mit diesen in Kontakt zu treten.

Wie viel Zeit brauche ich für die Bestellung?

Die Bestellung des BeRTA All-In-One Paketes verläuft in mehreren Schritten:

• Der BeRTA-Quick-Check (nur für straßenseitige Aufstellung auf öffentlichem Grund notwendig) dauert online nur wenige Minuten und ist völlig kostenlos und unverbindlich.
• Für den ersten Schritt der Bestellung, die Eingabe der Basis-Daten für die Bestellung des Vor-Ort Termins, sollten Sie ca. 1 Stunde für das Beschaffen und Eingeben der erforderlichen Daten einplanen. Nach der Bestellung werden Sie zum weiteren Vorgehen und Terminvereinbarung kontaktiert. Der Vor-Ort-Termin selbst dauert ca. 1 Stunde. Danach erhalten Sie ein BeRTA- Protokoll mit Ihrer individuellen Modulkonfiguration und Visualisierung. Mit diesen Unterlagen können Sie dann die „Planung“ bestellen.
• Nach dem Vor-Ort-Termin folgt die Bestellung der Planung und (bei Aufstellung auf öffentlichem Grund: Einholung der Genehmigungen bei der Stadt Wien, hierfür müssen Sie nur einige Dokumente hochladen, die für die Verkehrsverhandlung benötigt werden) das dauert ungefähr eine halbe Stunde.
• Wenn die Planung abgeschlossen ist und die nötigen Genehmigungen der Stadt Wien eingeholt sind kann mit der Aufstellung der BeRTA-Grünfassaden Module begonnen werden. Diese erfolgt im Frühjahr oder Herbst, da im Winter und Sommer die extremen Temperaturen das Anwachsen der Pflanzen negativ beeinflussen können.

Ausnahme: Für Gebäude mit mehreren EigentümerInnen, bei denen ein Umlaufbeschluss notwendig ist, sind die entsprechenden Fristen einzuhalten. Für die Abstimmung per Umlaufbeschluss sollten Sie mehrere Monate einplanen (die EigentümerInnen sollten zumindest drei Wochen Zeit haben für die Rückmeldung. Anschließend besteht die gesetzliche Einspruchsfrist von drei Monaten.) Es ist also wichtig, frühzeitig zu beginnen!

Wie lange dauert es vom ersten Kontakt bis zur Umsetzung?

BestellerInnen werden von A bis Z durch den gesamten Prozess geführt, und erhalten mit wenig Aufwand eine funktionale, qualitätsgesicherte und geförderte Grünfassade für ihr Gebäude. Um die hohe Qualität in der Planung und Ausführung zu sichern, ist ein Zeitraum von drei bis sechs Monaten vom ersten Termin bis zur Umsetzung vorgesehen.

Sind beim All-In-One Paket alle Kosten abgedeckt?

Das All-In-One Paket inkludiert bereits einen Vor-Ort-Termin, die fertige Planung, Lieferung und Errichtung. Nicht darin enthalten ist lediglich die zu entrichtende „Bescheidgebühr“ des Magistrats (derzeit ca. 43€ – nur bei Aufstellung auf öffentlichem Grund).

Wie funktioniert das Ansuchen um Förderung?

BeRTA wird seitens der Stadt Wien umfassend finanziell unterstützt: Erstens durch eine Kofinanzierung für Unternehmen durch OekoBusiness Wien sowie zweitens durch die Förderung von Fassadenbegrünung bzw. Innenhofbegrünung der Umweltschutzabteilung (MA22).

1. Für den Vor-Ort Termin können Unternehmen (z. B. Hausverwaltungen) um eine Kofinanzierung von OekoBusiness Wien ansuchen – einfach bei der Bestellung auswählen, den Rest erledigt das BeRTA Team für Sie!

2. Für die Beantragung einer Förderung für Fassaden- bzw. Innenhofbegrünung bei der MA 22 erhalten Sie nach Abschluss der Planung alle erforderlichen Unterlagen, mit denen Sie um Förderung ansuchen können. Die Förderung wird nach der Umsetzung und Nachweis der Rechnung ausbezahlt.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Seite Kosten und Förderungen

Das Recht

Wer muss der Fassadenbegrünung zustimmen?

Für die Begrünung ist eine Zustimmung von mehr als 50% der EigentümerInnen nach Eigentums-Anteilen (einfache Mehrheit) ausreichend. Bei einem Haus mit mehreren EigentümerInnen müssen EigentümerInnen dem Vorhaben per Umlaufbeschluss oder persönlich im Rahmen einer EigentümerInnenversammlung zustimmen. EigentümerInnen oder Hausverwaltungen können den Umlaufbeschluss starten. Vorlagen dafür erhalten Sie nach dem Vor-Ort-Termin.

Brauche ich für den Vor-Ort-Termin schon die Zustimmung meiner MiteigentümerInnen?

Für die Bestellung des Vor-Ort-Termins muss keine Zustimmung von MiteigentümerInnen eingeholt werden. Für die Planung und Errichtung einer BeRTA-Grünfassade ist bei Gebäuden mit mehreren EigentümerInnen eine einfache Mehrheit ausreichend, d. h. die Zustimmung von mehr als 50 % der Anteils-EigentümerInnen.

Wie kann ich in meinem Haus einen einfachen Mehrheitsbeschluss erreichen?

Der Beschluss kann von einer / einem EigentümerIn oder der Hausverwaltung gestartet werden. Er kann schriftlich und postalisch (nicht per Mail) oder persönlich im Rahmen einer EigentümerInnenversammlung erfolgen. EigentümerInnen können auch die Hausverwaltung beauftragen, den Umlaufbeschluss zu starten. Nach dem Vor-Ort-Termin erhalten Sie von uns Materialien und Vorlagen, die Sie bei einem eventuellen Umlaufbeschluss unterstützen.

Was ist wenn der Bescheid befristet ist, wer kümmert sich um die Verlängerung?

Nur bei Aufstellung auf öffentlichem Grund: Sollte der ausgestellte Bescheid befristet sein, müssen Sie ihn vor Ablauf verlängern, dies können Sie in einem formlosen Schreiben an die MA 46 tun.

Der Pflanztrog

Ist der Trog robust genug, dass er auch nach vielen Jahren noch schön aussieht?

Ja, der Trog ist frostbeständig, laugenbeständig, temperaturbeständig, UV-beständig, witterungsbeständig und bedingt lösungsmittelbeständig.

Wenn der Trog eben/plan (spannungsfrei) aufgestellt wurde ist er sehr stabil und langlebig.

Aus welchen Materialien besteht der Trog?

Der Trog des BeRTA-Grünfassadenmoduls, das derzeit im Rahmen des „BeRTA All-In-One Pakets“ zum Einsatz kommt, besteht aus Faserzement.

Grundsätzlich sind aber auch Steinfaser oder Hochfestbeton als Materialien möglich und kommen ggf. in späteren Konfigurationen zum Einsatz.

Wenn eine Rankhilfe gewählt wird: Welche Verankerung haben die Rankhilfen an der Fassade?

Um eine stabile Verbindung mit der Fassade herzustellen müssen Verankerungspunkte gesetzt werden. Wie viele hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, wie z.B. eingesetzte Rankhilfe, Rankpflanzen, Untergrund (Ziegel, Beton, Wärmedämmung oder vorgehängte hinterlüftete Fassade). Die Auswahl der Verankerungspunkte und des Materials sowie die Montage erfolgt durch Profis.

Lässt sich eine Rankhilfe wieder rückstandlos abnehmen?

Wie bei jeder Verdübelung können die eingesetzten Schrauben oder Gewindestangen wieder entfernt werden (bei Bolzenanker etwas aufwändiger), die entstandenen Öffnungen können danach fachgerecht verschlossen und wenn nötig übermalt werden.

Auf meiner Fassade befinden sich Graffiti – gilt das als Beschädigung? Ist eine Begrünung trotzdem möglich?

Graffiti gelten nicht als Beschädigung. Pflanzen können ein natürlicher Schutz gegen Graffiti sein oder diese überwachsen. Eine Begrünung ist daher möglich.

Meine Fassade ist gedämmt - ist eine Begrünung trotzdem möglich?

Ja, eine Begrünung ist sowohl mit Selbstklimmern als auch mit Rankhilfen möglich. Falls eine Rankhilfe verwendet wird, werden spezielle Dübel verwendet, durch die keine Wärmebrücken entstehen.

Ich möchte das Grünfassaden-Modul gerne für die Begrünung des Innenhofes verwenden. Ist das möglich?

Das BeRTA All-In-One Paket eignet sich auch für den Innenhof (oder auf privatem Grund) – die Bestellung erfolgt ebenfalls in 3 Schritten (Vor-Ort-Termin, Planung, Errichtung).

Was gilt es zum Thema Brandschutz zu beachten?

Wenn die Pflanzen gut gepflegt sind, wird die Begrünung nicht als Brandlast gewertet – nur vertrocknete Pflanzen werden hier von Seiten der Behörde als Risiko bewertet. Daher ist eine regelmäßige Pflege unbedingt sicherzustellen.

Der Brandschutz muss laut Kompetenzstelle Brandschutz der Wiener Baupolizei eingehalten werden:
• Bei Selbstklimmern ist daher die Pflegelinie (GK3 – 3. oberirdisches Geschoß  –  7m Fluchtniveau) durch entsprechenden Rückschnitt einzuhalten oder mit den jeweils notwendigen Brandabschottungen auszuführen.
• Rankhilfen dürfen nicht höher geführt werden, als bis zur Pflegelinie (Brandschutzbestimmungen). Das wird bei der Planung der BeRTA-Module berücksichtigt. Bei einer Erweiterung der Rankhilfen liegt die Einhaltung der Brandschutzbestimmungen in der Verantwortung der LiegenschaftseigentümerInnen.

Die Kletterpflanzen

Kann ich mir aussuchen, welche Pflanzen für die Fassadenbegrünung in die BeRTA-Grünfassadenmodule kommen?

Wünsche zu den Pflanzen besprechen Sie am besten persönlich beim Vor-Ort Termin mit unseren ExpertInnen – diese können dann (wenn baulich möglich) Ihre Wünsche bei der Auswahl der Pflanzen berücksichtigen.
Eine Empfehlung zu den Pflanzen erfolgt passend für die individuellen Gegebenheiten Ihres Gebäudes, denn je nach Himmelsrichtung, Standort und Fassadenbeschaffenheit sind unterschiedliche Pflanzen geeignet.
Hier finden Sie eine Übersicht aller Pflanzen.

Sind auch mehrere verschiedene Pflanzen pro Trog möglich?

Ja, aber es ist wichtig, dass sie zusammenpassen – also etwa die gleiche Wuchsfreudigkeit haben.

Kann man die Tröge auch mit weiteren / eigenen Pflanzen bepflanzen?

Eher nicht: Die Kletterpflanzen brauchen Platz, weitere Pflanzen können daher unter Umständen eine unerwünschte Konkurrenz darstellen. Die Mulchschicht im Trog sorgt für einen Schutz vor unerwünschtem Beikraut. Mehr Grün schaffen Sie also lieber mit zusätzlichen Pflanz-Trögen oder BeRTA-Grünfassadenmodulen.

Kann ich mir aussuchen, ob ich selbstklimmende Pflanzen haben möchte oder welche die an einem Rankgerüst wachsen?

Die Planung dazu erfolgt in Abstimmung mit Ihnen und mit Rücksicht auf Ihre Wünsche und Präferenzen, allerdings hängt die Entscheidung welche Pflanzen möglich sind vor allem vom Zustand der Fassade und von der Himmelsrichtung ab.

An bereits beschädigten Fassaden ist es nicht empfehlenswert, selbstklimmende Kletterpflanzen wachsen zu lassen. Diese eignen sich nur bei einwandfreiem Fassadenzustand ohne Risse und Spalten.

Was passiert, wenn eine Pflanze kaputt bzw. gestohlen wird oder ein Trog beschädigt wird?

Die Pflanzen sind zum Zeitpunkt der Aufstellung der Tröge bereits bis zu 2,5 Meter hoch – es ist daher unwahrscheinlich, dass Pflanzen gestohlen werden. Sollte dies dennoch geschehen, müssen sie ebenfalls nachgesetzt werden.
Der Trog kann bei Bedarf im Rahmen der Versicherung des Hauses mitversichert werden. Es besteht kein Anspruch auf Ersatz der Pflanzen oder des Troges.

Welche Eigenschaften haben selbstklimmende Kletterpflanzen?

Mit selbstklimmenden Kletterpflanzen sind höhere Begrünungsflächen möglich.

Wird die Fassade durch die Pflanzen kaputt?

Nein, ganz im Gegenteil: Bauwerksbegrünungen wirken wie Schutzschilder gegen Verwitterung und helfen, Sanierungs- und Wartungskosten zu senken.

Auch selbstklimmende Kletterpflanzen schädigen die Fassade nicht: Sie eignen sich jedoch nur bei einwandfreiem Fassadenzustand ohne Risse und Spalten. Deshalb wird die Pflanzauswahl nach genauer Analyse des Fassadenzustandes durch unsere ExpertInnen getroffen.

Besteht Schimmelgefahr auf der Mauer unter der dichten Blätterschicht?

Keinesfalls – im Gegenteil: Die Pflanzen von BeRTA halten mit ihrem Blattwerk Wasser ab und nehmen Wasser im Wurzelbereich auf. Eine aktuelle Studie der TU Wien (KORJENIC et al., 2015) zeigt, dass untersuchtes Mauerwerk hinter Fassadenbegrünungen nicht feucht sondern trocken ist.

Wie lange leben die Pflanzen?

Kletterpflanzen können im naturgewachsenen Boden sehr alt werden – die ältesten Mauerkatzen (Veitchiis) in Wien sind weit über 80 Jahre alt. Wenn die Pflanzen im Trog wachsen, ist die Lebensdauer natürlich kürzer. Bei guter Pflege können aber auch hier mehrere Jahrzehnte vitales Wachstum erwartet werden.

Sind die Pflanzen im Trog ausreichend gegen Frost geschützt?

Die ausgewählten Kletterpflanzenarten für BeRTA gelten als in unseren Breiten winterhart. Alle Materialien (Trog, Substrat, etc.) sowie die Form des Troges sind in einer Art und Weise angelegt, um Frostschäden durch Ausdehnung von Wasser zu verhindern. An Standorten, die besondere Frostsituationen erwarten lassen (z.B. Dauerschatten, Nordexposition, hohe Windbefrachtung) besteht zusätzlich die Möglichkeit, eine Trogdämmung einzulegen.

Das Phänomen der „Frosttrocknis“ ist vom Risiko her höher: es beschreibt, dass Pflanzen an sonnigen und warmen Standorten durchaus mitten in der Winterzeit Wasser benötigen können und vertrocknen, wenn dieses nicht vorhanden ist. Dies betrifft speziell immergrüne Pflanzen bzw. auch Arten die mit ihrer Vegetationsperiode relativ früh starten. Diesem Umstand trägt BeRTA Rechnung, indem ein großzügiger Wasseranstau im Trog eingebunden wurde, welcher über ein Sichtrohr kontrolliert werden kann. Bei Bedarf kann in größeren Anlagen eine automatisierte Bewässerungsanlage mit Frostwächter mit angeboten werden. Für alle Arten von Umsetzungen wird eine detaillierte Pflegeanleitung übergeben, welche beschreibt, wann auf diesen Umstand Rücksicht genommen werden muss und unter welchen Bedingungen manuell gegossen werden soll. Zusätzlich enthält die Pflegeanleitung auch Managementtipps, damit auch sicher darauf nicht vergessen wird

Welche Höhe erreichen die Pflanzen maximal?

Die maximalen Höhen reichen von 2-5 Metern beim Japanischen Geißblatt bis zu 15-20 Metern bei der Mauerkatze oder beim Blauregen. Die troggebundene BeRTA Grünfassade, welche vor allem straßennahe Abkühlung bringt,  hat dabei eine Ziel-Höhe von max. 7m, abhängig von den ausgewählten Pflanzen, dies ist auch die Pflegelinie.

 

Der Brandschutz muss laut Kompetenzstelle Brandschutz der Wiener Baupolizei eingehalten werden:

  • Bei Selbstklimmern ist daher die Pflegelinie (GK3 – 3. oberirdisches Geschoß – 7m Fluchtniveau) durch entsprechenden Rückschnitt einzuhalten oder mit den jeweils notwendigen Brandabschottungen auszuführen.
  • Rankhilfen dürfen nicht höher geführt werden, als bis zur Pflegelinie (Brandschutzbestimmungen). Das wird bei der Planung der BeRTA-Module berücksichtigt. Bei einer Erweiterung der Rankhilfen liegt die Einhaltung der Brandschutzbestimmungen in der Verantwortung der LiegenschaftseigentümerInnen.

Wieviel wächst die Pflanze pro Jahr?

Pro Trog werden zwei Pflanzen gesetzt, die beim Einpflanzen bereits bis zu 2,5 Meter hoch sein können. Je nach Pflanzenart ist der jährliche Zuwachs unterschiedlich. Das japanische Geißblatt wächst vergleichsweise langsam, Hopfen wächst sehr rasch.

Die Pflege

Wie funktioniert die Bewässerung / das Gießen?

Für die Versorgung der Pflanzen mit Wasser gibt es zwei Möglichkeiten:

Entweder die Bewässerung erfolgt manuell: regelmäßige Kontrolle des Wasserbedarfs und gegebenenfalls Bewässerung mittels Gießkanne oder Schlauch.

Oder es wird ein automatisches Bewässerungssystem installiert. Dafür müssen bestimmte bauliche Voraussetzungen erfüllt sein. Die Funktionalität der Bewässerungsanlage ist trotzdem regelmäßig zu überprüfen.

Wie häufig muss gegossen werden?

Aufgrund des integrierten Wasserspeichers müssen die Pflanzen selbst in heißen Sommern nur etwa 2x pro Woche gegossen werden.

Achtung: Auch im Winter darf nicht aufs Gießen vergessen werden, das ist speziell bei immergrünen Pflanzen und südexponierten Modulen sehr wichtig.

Was ist außer dem Gießen noch für die Pflege erforderlich?

In regelmäßigen Abständen – ein oder zweimal pro Jahr – sollte jedes Grünfassaden-Modul von Profis besucht werden. Diese professionelle Pflege umfasst z.B. Form-, Erziehungs- sowie Rückschnitte der Vegetation.

Das Pflegeintervall ist abhängig von der Bepflanzung und des gewünschten Erscheinungsbilds.

  • empfohlen mind. 1 x jährlich im Frühjahr
  • besser 2 x jährlich im Frühjahr und Herbst, oder öfter bei Bedarf: regelmäßige Sichtkontrolle für rechtzeitiges Erkennen von notwendigen Maßnahmen

Was kostet die laufende Pflege?

Die laufenden Kosten für Wasser und Pflege durch Profis können über die Betriebskosten abgerechnet werden. Wenn HausbewohnerInnen/Pflegeverantwortliche unentgeltlich das Gießen, die Sichtkontrollen und das Düngen übernehmen, belaufen sich diese Kosten bei einer Bestellung von zumindest 2 Trögen derzeit insgesamt auf ca. 180,- € pro Pflegedurchgang (1-2 x jährlich).

Können auch ältere Menschen oder Kinder das Gießen übernehmen?

Ja – das ist gut möglich. Besonders einfach wird es, wenn sich im Erdgeschoss ein Wasseranschluss befindet.

Macht die Fassadenbegrünung viel „Dreck“?

Im Gegenteil: Pflanzen reinigen die Luft und produzieren Sauerstoff. Der jährliche Laubwurf ist rasch in einem Arbeitsgang zu entfernen, ähnlich wie bei Bäumen.

Ich möchte das Gießen der BeRTA-Module übernehmen, aber wer kümmert sich wenn ich einmal auf Urlaub bin?

Sprechen Sie Ihre NachbarInnen an: In den meisten Häusern leben Menschen, die sich für Natur in ihrer Umgebung begeistern können.
Am besten ist es also, NachbarInnen frühzeitig zu kontaktieren und MitstreiterInnen zu finden, die das Gießen übernehmen können, wenn der/die Hauptverantwortliche einmal auf Urlaub ist.

Es gibt auch die Möglichkeit einer automatisierte Bewässerung, diese kann schon in der Planungsphase mitgeplant werden.

Ihre Frage ist hier nicht beantwortet? Schreiben Sie uns ein Mail an info@berta-modul.at.

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